Webseitgeschwindigkeit

Ist meine Website-Geschwindigkeit gut genug?

Jeder der eine Webseite hat, räumt der Website-Geschwindigkeit wohl höchste Priorität zu. Zu Recht. Denn wenn deine Webseite einfach zu langsam ist, dann sind die Besucher weg. Und Besucher sind heute sehr sehr ungeduldig geworden.

  • 73% der mobilen Internetnutzer geben an, auf eine Website gestoßen zu sein, die zu langsam geladen werden konnte.

  • 47% der Verbraucher erwarten, dass eine Webseite in maximal 2 Sekunden geladen wird.

  • 40% der Benutzer verlassen eine Website, deren Laden länger als 3 Sekunden dauert.

  • Eine Verzögerung von 1 Sekunde bei der Seitenantwort kann zu einer Reduzierung der Conversions um 7% führen.

Es sollte dir also viel daran liegen, dass deine Webseite schnell geladen ist. In diesem Beitrag soll es jetzt aber nicht darum gehen, wie du das erreichen kannst, aber wie du in einem ersten Schritt Mal den Ist-Zustand messen kannst. Denn auch hier liegen bereits ein paar Tücken. Die erste und einfachste Methode ist, öffne deine Webseite auf einem Gerät und messe mit der Stoppuhr, wie lange es dauert bis du sie benutzen kannst. Wichtig hierbei ist, dass du zuvor den Browser-Cache gelöscht hast.

Beispiel Website-Geschwindigkeit Rückendeckung.ch

Wenn ich schon behaupte, dass ich deine Webseite schneller machen kann, dann sollte meine eigene Seite wohl mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb habe auch ich meine Webseite mit verschiedenen Tools gemessen. Durch Klick auf den Link kommst du direkt zu den einzelnen Berichten: Gtmetrix, Pingdom und WebPageTest. Um ein möglich akkurates Bild der gemessenen Geschwindigkeit zu erhalten, führe den Test bei allen Anbietern mehrmals durch.

Am Beispiel von Gtmetrix möchte ich auf ein paar Punkte Hinweisen, welche du bei deiner Analyse beachten solltest.

  • Wichtiger als eine hohe PageSpeed Score oder YSlow Score ist die Website-Geschwindigkeit. Hier ist zu beachten, dass dies die Ladezeit für die gesamte Seite ist. Dann gibt es noch die OnLoad Zeit, welche die Startseite misst. Diese ist fast noch wichtiger und kann bei dem Test einzeln gemessen werde oder an anderer Stelle abgelesen werden.

  • Worauf du achten solltest ist, dass deine Webseite nicht zu gross an Daten ist. Dies erreichst du dadurch, dass die Bilder für die Website optimiert wurde.
  • Darunter findest du die einzelnen Punkte, welche die Bewertung ergeben. Sie dir die roten und grünen Balken genau an. (Hier gibt es jetzt keine).
  • Selbes gilt für die YSlow. Ziel ist es auch hier nicht, überall die volle Punktzahl zu erreichen. Einerseits ist der zeitlich Gewinn oft so minimal, dass sich der Aufwand nicht lohnt und anderseits, hast du nicht auf alles einen Einfluss. Zum Beispiel die Cookie-Free-Domains. Auf deiner Seite wirst du zum Beispiel Plugins haben, welche auf externe Seite zugfreien. Diese wirst du hier nicht wegbekommen.
  • Der Wasserfall ist der aufschlussreichste Teil einer jeder Geschwindigkeits-Analyse. Hier siehst du genau, welche Daten wie lange brauchen um zu laden. Somit kannst du der Ursache genau auf den Grund gehen. Die vertikale Grüne Linie, zeigt den Zeitpunkt (OnLoad), an dem die Startseite bedienbar ist. Bei mir liegt die Gesamtladezeit (0.9 Sek.) und die OnLoad Zeit (0.85 Sek.) sehr nahe beieinander, da meine Startseite sehr viele Informationen enthält.

Halte die OnLoad zeit im Auge. Eine Hohe Score ist manchmal nichts mehr als Ego-Polierung. Denn am Ende zählt die gefühlte Website-Geschwindigkeit und die testest du am besten selber oder fragst Freunde. Dennoch zeigt dir der Wasserfall, wo du unnötiges Potenzial verspielst.

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